Allgemein,  Kreative Menschen,  Projekte

Die “Rauhnächtedecke”

Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag geschrieben über ein neues Muster und die Garnreste, die da hineinpassen sollten.
Hier kannst du ihn noch einmal lesen.
Der Name “Rauhnächtedecke” ist ganz einfach erklärt. Ich habe nach Durchsicht aller meiner Garn- Reste, die ich gerne verwerten wollte, am 2. Weihnachtstag damit begonnen. Mitten in den Rauhnächten, in der dunkelsten Zeit des Winters.
Denn ich plante Großes, ja es sollte eine Decke werden.

Und dann machte ich immer weiter, fast jeden Abend. Das sehr einfache Muster konnte ich selbst bei den spannendsten Krimis noch weiter häkeln. Und wenn ich merkte, eine Farbe ging zuende, dann beeilte ich mich extra, nur um herauszufinden, wie das neue zweite Garn wohl zu dem bisherigen passt. Zwischendrin hat mir eine Freundin noch Mohairgarn geschenkt, das habe ich mit eingearbeitet. Und einige ungeliebte Ufo’s die ich aufgetrennt hatte, fanden eine neue Heimat.

Natürlich ging einige Zeit ins Land, und das Frühjahr mit den warmen Temperaturen ließ auf sich warten.
Ich fror sehr oft und liebte es, an meiner Decke zu werkeln und mich zugleich schon von ihr wärmen zu lassen.
Ich habe alles abgemessen und sie meinem Bett angepasst und dann war sie endlich fertig, genau am Ostermontag, spät abends. Für eine Decke beachtlich schnell. Im linken Bild habe ich versucht, sie auf meinem Sofa abzubilden, rechts liegt sie fertig auf meinem Bett, natürlich noch uneingerahmt.

Dann fand ich im Stash noch ein wirklich schönes Garn und habe sie dann in einer weiteren Aktion, die 2 oder 3 Tage dauerte, umrandet. Zuerst mit einer Runde fester Maschen, dabei habe ich die seitlichen Fäden so gut es ging, mit überhäkelt. Trotzdem blieben noch genügend Fäden übrig, die ich manuell vernähen musste. Danach folgte eine weitere Runde nur mit halben Stäbchen.

Und was sich während dieser kreativen Reise noch ergab, war ein eigenes Design im Corner to Corner Muster.
Das heißt Tischset in Lieblingsfarben und du kannst es hier herunterladen.
Dazu habe ich noch kleine quadratische Tassenuntersetzer gehäkelt, die habe ich in einem Video verarbeitet, also ich habe anhand dieser Teile das C2C (Corner to Corner) Muster erklärt. Wenn du Lust hast, dir das anzuschauen, um vielleicht selber so eine Decke zu häkeln, das findest du hier.

Das war sie also, meine Rauhnächtedecke, begonnen als winziges Dreieck und nun aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Eine Freundin von mir sagte sogar, das ist deine Herzensdecke. Ja, das ist sie.
Mach es doch wie ich, dann bleibst du im Flow.

 

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.